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Die Vuvuzela
Die traditionelle Vuvuzela bestand aus Blech, Zinn oder Tierhörnern. In Südafrika, dem Herkunftsland der Vuvuzela war sie bei Kindern sehr beliebt, nachdem die Firma Boogieblast begann, die Tröte aus Kunstoff herzustellen. Ende der 90er Jahre stieg die Popularität der Vuvuzela bei Fußball-Spielen. Spätestens seit Südafrika als Austragungsort der Fußball-WM 2010 gewählt wurde, war sie weltweit bekannt. Dazu trug niemand geringeres als Nelson Mandela bei. Er ließ hunderte Vuvuzelas nach Zürich mitnehmen, als dort über die Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaft entschieden wurde.
Mittlerweile ist die Vuvuzela (nicht nur) in Südafrika über den Fussball hinaus Kult, ganze Vuvuzela-Blaskapellen zeigen, dass man mit der Vuvuzela nicht nur Tröten, sondern auch Musik machen kann.
Beim Fussball soll durch das Tröten der Gegner eingeschüchtert werden.
Doch mit ihrer Lautstärke und den für einen großen Teil der weltweiten Fußballgemeinde noch ungewohnten Ton, stand die Vuvuzela kurz vor einem Verbot in den Stadien. Der Fifa-Weltverband genehmigte aber letztlich die Vuvuzela, da sie als Teil der südafrikanischen Kultur anzusehen ist.
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